Montecristo – menschenleere Granitinsel im Tyrrhenischen Meer

Montecristo

Die unbewohnte Mittelmeerinsel Montecristo liegt zwischen dem italienischen Festland und der Insel Korsika im Tyrrhenischen Meer und darf nur mit behördlicher Genehmigung betreten werden.

Montecristo – unbewohnter Naturpark im Mittelmeer
Auf halber Strecke zwischen der französischen Mittelmeerinsel Korsika und dem italienischen Festland ragt die Felseninsel Montecristo aus dem Tyrrhenischen Meer. Gerade einmal 10 Quadratkilometer groß ist das Eiland. Die Insel gehört zum Toskanischen Archipel und besteht zum überwiegenden Teil aus hartem Granitgestein. Die spärliche Vegetation besteht aus flachen Macchia-Büschen, Rosmarin und Baumheide. Seit 1970 ist Montecristo Naturschutzgebiet und darf nur mit behördlicher Genehmigung betreten werden. Die jährliche Besucherzahl ist streng reglementiert und die Wartezeit beträgt für Touristen mehrere Jahre. Die einzigen Menschen auf der Mittelmeerinsel leben in der Wildhüterstation. Die Aufgabe der Wärter besteht im Wesentlichen darin, unbefugten Besuchern den Zutritt zur Insel zu verwehren. Forstbeamte überwachen die Insel penibel mit Ferngläsern und jeder, der sich der Insel bis auf einen Kilometer nähert, muss mit einer Anzeige und empfindlichen Geldstrafen rechnen.

Montecristo – das sagenumwobene Eiland im Tyrrhenischen Meer
Mythen, Sagen und Legenden ranken sich um die Insel im Tyrrhenischen Meer. Der Überlieferung zufolge floh im Jahr 455 n. Chr. der Bischof von Palermo vor den Vandalen nach Montecristo und soll anschließend dort einen Drachen besiegt haben.

Montecristo - Ziege auf der Insel Montecristo

Montecristo - Ziege auf der Insel Montecristo

200 Jahre später kamen Mönche auf die Insel und erbauten ein Kloster, dessen Einfluss schon bald bis in die Toskana auf dem italienischen Festland reichte. Hartnäckig hielten sich im 13. Jahrhundert Gerüchte von sagenhaften Schätzen, die in dem Kloster angehäuft worden sein sollen. Der türkische Pirat Dragut hörte von den Reichtümern und brannte das Kloster im Jahr 1553 nieder. Unbekannt ist, ob die Freibeuter bei der Plünderung der Klosteranlage tatsächlich wertvolle Schätze fanden. Im 19. Jahrhundert ließ sich der Schriftsteller Alexandre Dumas von den Geschichten inspirieren und verfasste den Weltbestseller „Der Graf von Monte Christo”. In dem Buch wird die Geschichte von Edmond Dantes erzählt, der die Reichtümer fand und sich mithilfe des Geldes auf grausame Weise an seinen Peinigern rächt.

Naturbelassene Landschaften mit kargem Bewuchs
Einst bedeckten ausgedehnte Steineichenwälder die Insel Montecristo. Sie wurden bereits in der Antike von den Etruskern und Römern gerodet und das Holz für den Schiffsbau verwendet. Neben den Wildhütern leben heute lediglich wilde Ziegen auf der Insel. An den Tieren werden genetische Forschungen durchgeführt, denn sie leben völlig isoliert auf dem Eiland. Das hat Auswirkungen auf die Vegetation, denn die Ziegen verschmähen nur wenigen Pflanzen auf Montecristo. Dazu gehört der chinesische Götterbaum, der im 19. Jahrhundert eingeschleppt wurde. Die Pflanzen breiten sich mit zunehmender Geschwindigkeit auf der gesamten Insel aus. Der englische Kunstsammler George Watson Taylor ließ im 19. Jahrhundert auf Montecristo eine Villa errichten. Neben der Klosterruine und dem Haus der Wildhüter ist sie das einzige Gebäude auf der Insel. Nachdem der Brite die Mittelmeerinsel verlassen hatte, wurde Montecristo zunächst Jagdgebiet für den sardischen König und im Jahr 1970 endgültig zum Naturschutzgebiet erklärt.

Die Mittelmeerinsel Montecristo können Sie in Ihrem Urlaub im Ferienhaus in der Toskana nur mit behördlicher Genehmigung betreten, die erst nach jahrelanger Wartezeit erteilt wird.

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